Luftsolarkollektoren
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FensterZiel Stand der Dinge Wenn Fenster und Wärmedämmung gleichzeitig eingebaut werden, besteht die einmalige Chance die neuen Fenster gleich weiter nach außen zu setzen. Dies hat eigentlich nur Vorteile: Gerne hätten wir die Fenster noch etwas weiter nach außen gesetzt, leider waren wir aber durch die Rollladenkästen beschränkt. Diese sollten in jedem Fall unsichtbar sein und in der Dämmung verschwinden. Die Kästen sind ca. 14 cm tief + 4 cm Überdämmung nach technischer Richtlinie, so dass wir am Ende trotzdem eine Leibungstiefe von ca. 18 cm erhalten haben. Wäre die Entscheidung für Klappläden ausgefallen, hätte man hier auch noch wesentlich geringere Leibungstiefen verwirklichen können. Auch die Fensterhöhe litt etwas unter den Rollläden. Um keine Wärmebrücken einzubauen, durften die Kästen nicht direkt auf den ungedämmten Fenstersturz aufgeschraubt werden, sondern mussten auf der gedämmten Rahmenverlängerung der Fenster befestigt werden. Eingebaut haben wir Fenster mit außerordentlich guter Wärmeschutzverglasung (U-Wert: 0,6 W/m²K) Zusammen mit den etwas schlechteren Fensterrahmen ergibt dies im Mittel einen U-Wert von 0,82 W/m²K. Wie bei allen anderen Bauteilen auch ist der richtige Einbau, gerade bei einem Fachwerkhaus, extrem wichtig. Wenn neue Fenster nicht absolut dampfdicht eingebaut werden, wird zwangsläufig an der undichten Stelle Kondensat entstehen, da die warme feuchte Innenluft durch die Undichtheit nach draußen drängt, dort abkühlt und das überschüssige Wasser kondensiert. Deshalb wurden alle Fenster mit dem vorgeschriebenen Dichtungslappen rundherum an die Fachwerkbalken angeklebt, so dass hier auch in Jahren keine Undichtheit entstehen kann. Zusätzlich wurden die neuen Fenster von innen natürlich fachgerecht eingeputzt.
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