Luftsolarkollektoren
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Bestand

Die Kellerdecke ist wie meistens im Altbaubereich eine ca. 20 cm dicke Betondecke mit entsprechend schlechter Wärmedämmung. Der vorhandene Verputz und Anstrich ist tragfähig und die Raumhöhe mit über 2,50m ungewöhnlich hoch, so dass nichts gegen eine konventionelle Kellerdeckendämmung spricht.
Die Kellerräume sind riesig, der Verputz an den Wänden etwas mitgenommen, aber nicht von aufsteigender Feuchtigkeit zerstört.
Unter diesem Kellergeschoss befindet sich noch ein Tiefkeller, der zur Hälfte ein Gewölbekeller ist. Auch dieser ist komplett trocken. Hier sind die typischen Holzlattenverschläge eingebaut.

Ziel

In Bezug auf die energetische Sanierung sollten auch hier die Vorgaben der EnEV 09 deutlich unterboten werden. Wir entschieden uns für eine 18cm dicke Polystyroldämmung mit einer Wärmeleitzahl WLG 035 an der Kellerdecke. Dies ergibt einen U-Wert von ca. 0,17 W/m²K. Zwar mussten hier gewisse Kompromisse im Bereich der Kellerfenster und noch vorhandenen alten Installationsleitungen eingegangen werden. Diese dürften sich aber im Endeffekt nicht negativ auswirken. Die Dämmung soll nach der Sanierung nicht sichtbar sein. Daher wird diese, wie an der Fassade mit Armierungsputz mit Gewebeeinlage verputzt und der folgende Oberputz fein abgescheibt.
Da das Gebäude 4 Wohneinheiten hat sollten auch 4 getrennte Kellerräume vorhanden sein. Die beiden großen Keller werden also mit Leichtbauwänden in jeweils 2 komplett voneinander getrennte Räume umgestaltet.
Die Aussenwände werden alle überputzt und der vorhandene Betonboden großflächig ausgebessert, gereinigt und mit Bodenfarbe gestrichen.